Die Bienenjäger (Jochen Distelmeyer, Mirko Breder und Thomas Wenzel) 1) Große Städte, flaches Land (1987) 2) Das Herz ist ein einsamer Jäger (1987) 3) Was werden wir finden (1988) 4) Tatjana Traurig (1988) Große Städte, flaches Land (Text und Musik - Jochen Distelmeyer) ("Der rote Cassetten-Sampler", Fast Weltweit, 1987) Das Leben auf dem Lande ist nicht einfach, sondern schwer Es gibt nur wenig nette Leute und man langweilt sich sehr Darum denke ich oft an die großen Städte dieser Welt Weil ich glaube, dass es mir dort besser gefällt Große Städte, flaches Land überall kannst du traurig, überall kannst du fröhlich sein Immer wenn ich dann an die großen Städte denke stellt sich mir die immer gleiche Frage Was hast Du hier verloren Was kann Dir diese Stadt geben Ist es hier zu sein ein wirklich besseres Leben Große Städte, flaches Land überall kannst du traurig, überall kannst du fröhlich sein Große Städte, flaches Land Große Städte, flaches Land Große Städte, flaches Land Große Städte, flaches Land überall kannst du traurig, überall kannst du fröhlich sein Meine Freunde sagen, sie wollen nicht mehr länger hier bleiben Wir würden uns dann lange nicht sehen nur ab und zu mal schreiben Doch wohin, doch wohin sollen sie nur gehen wenn sie wie ich die Einsamkeit in großen Städten sehen Große Städte, flaches Land überall kannst du traurig, überall kannst du fröhlich sein zurück Das Herz ist ein einsamer Jäger (später: Das Herz eines einsamen Jägers) (Text und Musik - Jochen Distelmeyer) ("Der rote Cassetten-Sampler", Fast Weltweit, 1987) An einem blauen Herbsthimmel stand einen warme Herbstsonne Als ich sie im Oetker-Park sah Es war ein Tag der großen Gedanken Es war ein Tag der großen Wonne Sie las ein Buch von Willis ?? Vergiss den Jungen mit dem Regenschirm Reich mir Deine Hand Laß uns durch den Regen gehen Ich mache Dich mit dem unendlich anderen mit dem unendlich anderen mit dem Herz eines einsamen Jägers bekannt Um sie wiederzusehen ging ich öfter in den Pudding-Park Es fing zwar an zu regnen, als ich sie das nächste mal traf Doch was viel schlimmer war: Sie war nicht allein Sie unterhielt sich angeregt mit einem Young Urban Professional Vergiss den Jungen mit dem Regenschirm Reich mir Deine Hand Laß uns durch den Regen gehen Ich mache Dich mit dem unendlich anderen mit dem unendlich anderen mit dem Herz eines einsamen Jägers bekannt Nun es fing an zu regnen und sie ging mit ihm nach Haus ich tat dasselbe (nur allein) und zog mir meine nassen Sachen aus Es war kurz vor 18 Uhr, die Sportschau fing bald an was kann Eike Immel nur, was Ulli Stein nicht kann? Vergiss den Jungen mit dem Regenschirm Reich mir Deine Hand Laß uns durch den Regen gehen Ich mache Dich mit dem unendlich anderen mit dem unendlich anderen mit dem Herz eines einsamen Jägers bekannt Nach der Sportschau ging ich duschen und viel später in die Stadt Weil es dort neben was zu trinken auch ein paar nette Leute hat Ich dachte: Hier wird alles besser, hier bin ich nicht mehr allein Später wußte ich es besser: Ich viel selbst auf mich herein Vergiss den Jungen mit dem Regenschirm Reich mir Deine Hand Laß uns durch den Regen gehen Ich mache Dich mit dem unendlich anderen mit dem unendlich anderen mit dem Herz eines einsamen Jägers mit dem Herz eines einsamen Jägers mit meinem einsamen Herzen bekannt zurück Was werden wir finden (Text und Musik - Jochen Distelmeyer) ("Der blaue Cassetten-Sampler", Fast Weltweit, 1988) Ein Brief von weit weg so bist du mir nah Wird das was Du schreibst morgen Wirklichkeit sein? Ein Sommer am See Deine Haare voll Sand Etwas Glänzendes in meinen Händen Was werden sie finden? Was werden wir finden? Lang lang lang lang lag ich wach Und habe lang lang lang Daran gedacht was ich habe Und was du suchst Was ich sagen werde Und ob du mir dann wehtun wirst Ein Bild von dir So kann ich dich sehen Etwas glänzendes in deinen Händen Was werden sie finden? Was werden wir finden? Lang lang lang lang lag ich wach Und habe lang lang lang Daran gedacht was ich habe Und was du suchst Was ich sagen werde Und ob du mir dann wehtun wirst zurück Tatjana Traurig (Text und Musik - Jochen Distelmeyer) ("Der blaue Cassetten-Sampler", Fast Weltweit, 1988) Tatjana Traurig wohnt mit mir im selben Haus Sie ist oft allein daheim und geht selten aus Das ist mir sympathisch, weil es mir oft ähnlich geht Oh, wenn Tatjana wüßte, dass in ihrer Nähe jemand ist, der sie versteht Vergiss die Trauer, Du weißt, Du brauchst sie jetzt nicht Der Winter zeigt Dir draussen zwar sein kaltes Gesicht Doch bei mir ist es warm Bei mir ist es warm und zart Und ich halte Dich sicher Ich halte Dich fest, ...wenn Du mich lässt ...wenn Du mich lässt Ich habe Tragödien gesehen meistens war'n es meine eigenen Ich habe geweint und konnte verstehen, wieso Tatjana traurig ist Nur sie und ich, wir sind alleine und ich denke oft daran, dass man nicht all zu lange für sich alleine lieben kann Vergiss die Trauer, Du weißt, Du brauchst sie jetzt nicht Der Winter zeigt Dir draussen zwar sein kaltes Gesicht Doch bei mir ist es warm Bei mir ist es warm und zart Und ich halte Dich sicher Ich halte Dich fest, ...wenn Du mich lässt ...wenn Du mich lässt zurück